Das Aufspüren hochwertiger Wässer, das sorgfältige Erschließen der Vorkommen und die Gewährleistung der natürlichen Reinheit des Mineralwassers von der Quelle bis zum Verbraucher ist das Ziel der Qualitätsmaßnahmen bei Rietenauer. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften wie der Mineral- und Tafelwasserverordnung, dem Arzneimittelgesetz und der Arzneimittel- und Wirkstoffherstellungsverordnung sind nur ein Teil des Qualitätsmanagements. Um die Produktqualität zu wahren, werden täglich unterschiedlichste Kontrollen durchgeführt - um Geschmack, Inhaltsstoffe und die ursprüngliche Reinheit des Rietenauer Wassers zu gewährleisten.

Während das Wasser den Produktionsprozess durchläuft, erfolgt die Produktionskontrolle: An der Quelle, an den Tanks, an den Leitungen, den Mixern, an den Flaschenwaschmaschinen sowie den Füllern werden mikrobiologische Untersuchungen durchgeführt. Neben der Kontrolle aller Verschlüsse, Etiketten und Flaschen werden Füllhöhe, Leitfähigkeit und Kohlensäure gemessen, bei Süßgetränken wie Limonaden und Schorlen noch zusätzlich die Gesamtsäure, der Brix (Zuckergehalt) und je nach Produkt auch der Vitamin C Gehalt. Die täglichen Untersuchungen erfolgen zum Teil manuell und zum Teil vollautomatisch - oft auch beides.
Im Labor finden nach fest definiertem Umfang die mikrobiologischen und chemisch-technischen Kontrollen statt. Natürliches Mineralwasser muss frei von Krankheitserregern sein und wird deshalb mehrmals täglich und chargenbezogen auf Gesamtkeimzahl (Koloniezahl), Hefen und Schimmel sowie auf verschiedene Bakterien und Keimarten wie Escherichia coli, coliforme Keime, Fäkalstreptokokken oder Pseudomonas aeruginosa untersucht, um Verunreinigungen und somit eine Gefährdung für den Verbraucher auszuschließen. Um den Geschmack des Wassers sicherzustellen, wird die aktuelle Produktion mehrmals täglich verkostet. Zusätzlich wird einmal pro Monat der Mineraliengehalt aller Mineralwässer überprüft.