Aus der Quelle

Wie findet man überhaupt eine Quelle?

In Rietenau konnte man aufgrund der artesischen Quellen davon ausgehen, dass es in der Umgebung größere Wasservorräte gibt. Geologen überprüfen die Umgebung auf Verwerfungen und Geländestruktur hin. Bei einem sogenannten Pumpversuch über mehrere Monate hinweg wird durch Bohrungen festgestellt, ob sich eine Quelle eignet. Dazu muss sie genug Wasser für die Anforderungen des Mineralwasserherstellers bringen, konstant Wasser liefern und die Mineralisierung muss für Mineralwasser geeignet sein.

Wie kommt das Wasser ins Werk?

Von den Brunnenkammern wird das in den Tiefen der Gesteinsschichten und vor jeglicher Verunreinigung und äußeren Einflüssen geschützte Mineralwasser hochgepumpt und über Leitungen in den Betrieb gebracht. Als Zwischenspeicher dienen dabei die Stapeltanks: In der Produktion werden stündlich 50.000 Liter abgefüllt. Da die acht aktiven Quellen - je nach voreingestellter Pumpenleistung - mit ca. 17.000 Liter pro Stunde gefördert werden, wird dieses Mineralwasser in den Stapeltanks zwischengespeichert. In jeden der 16 Tanks passen 125.000 Liter - das bedeutet, insgesamt können 2 Millionen Liter gespeichert werden. Bei einer Monatsproduktion von 10 Millionen Flaschen wird das Wasser in den Tanks folglich ungefähr fünfmal umgesetzt.