In die Flasche

Wo kommen die Flaschen her?

Als Leergut auf riesigen Paletten kommen die Glasflaschen mit den Etiketten unterschiedlichster Hersteller im Werk an. Die Flaschen werden vereinzelt und in eine der Abfüllanlagen bei Rietenauer geschickt. Pro Anlage sind vier Mitarbeiter für die Überwachung und Störungsbehebung zuständig - alles andere läuft vollautomatisch. Nachdem die Verschlüsse abgeschraubt und dem Container für Recycling zugeführt werden, laufen die Flaschen zur Flaschenreinigungsmaschine. In einem knapp 80°C heißen Laugen-Tauchbad verbleiben die Flaschen sechs bis acht Minuten. Anschließend werden sie mit Frischwasser gereinigt und die Etiketten werden entfernt. Der gesamte Reinigungsprozess dauert ca. 20 Minuten - dann sind die Flaschen sauber und können ganz im Sinne von Mehrwegflaschen umweltschonend wieder neu befüllt werden.

Was passiert mit falschen oder kaputten Flaschen?

Bevor sie befüllt werden, müssen die Flaschen die Kontrolle durch den automatischen Flascheninspektor bestehen: Mit acht Kameras wird jede einzelne Flasche auf Kontur, Farbe, Seitenwand, Restflüssigkeit, Scuffing („Alterungsnachweis“ der Flasche), Schmutz, Bodenbeschaffung und Gewindegang überprüft. Flaschen, die fälschlicherweise im Kasten gelandet sind, werden aussortiert. Außerdem stellt der Inspektor sicher, dass die Flaschen nicht beschädigt sind und sich keine Inhalte wie Strohhalme, zusammengerollte Etiketten oder andere Verunreinigungen mehr darin befinden. Nur einwandfreie Flaschen ohne Beschädigung fahren dann weiter zum Füller.