Wie kommt das Wasser in den Boden?
Mineralwasser ist eigentlich Niederschlagswasser. Regen, der auf die Erde fällt, versickert durch die verschiedenen Gesteinsschichten - solange, bis das Wasser auf eine wasserundurchlässige Schicht trifft und sich in der Schicht darüber sammelt. Die Zeitdauer, bis das Wasser zu dieser wasserführenden Schicht kommt, ist je nach Beschaffenheit des Bodens anders - dies kann bis zu 150 Jahre dauern. Das Rietenauer Mineralwasser ist ungefähr 60 bis 80 Jahre alt!

Gesteinsschichten in der Umgebung von Rietenau (beispielhaft mit einem einzigen Brunnen)
Beim Durchlaufen der verschiedenen Gesteinsschichten wird das Wasser gefiltert und reichert sich das Wasser mit Mineralien an. Die Mineralien sind in jeder Schicht, die das Wasser durchläuft, anders. Und da sich die Gesteinsschichten von Ort zu Ort unterscheiden, unterscheidet sich auch die Mineralisierung des Wassers von Ursprung zur Ursprung.
Und wie kommt es wieder raus?
Es gibt zwei Arten von Quellen: Bei den Quellen im Rietenauer Quellenpark handelt es sich um artesische Quellen - das bedeutet, dass das Wasser von alleine an die Oberfläche tritt. Das Wasser aus den umliegenden Hügeln läuft an diesem tiefsten Punkt in Rietenau zusammen, sammelt sich und drückt dann nach oben. Im Gegensatz dazu muss das Wasser aus den umliegenden Quellen hochgepumpt werden.